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Abstimmung vom 3. März: Die 13. AHV schädigt Familien und Büezer

Die 13. AHV-Rente ist ungerecht, unsozial und extrem teuer. Sie müsste über höhere Lohnabzüge und eine höhere Mehrwertsteuer finanziert werden. Die arbeitende Bevölkerung hätte damit noch weniger im Portemonnaie. Deshalb ist die 13. AHV-Rente am 3. März abzulehnen.



Die Umverteilungs-Initiative der Gewerkschaften will die 13. AHV-Rente nach dem Giesskannenprinzip verteilen. Alle sollen die zusätzliche Rente erhalten – völlig unabhängig von ihrem Vermögen und obwohl über 85 Prozent der Rentner nicht auf eine zusätzliche AHV-Monatsrente angewiesen sind. Und: Wohlhabende, die bereits heute hohe Renten erhalten profitieren mehr von einer 13. AHV-Rente als Bedürftige.


Diese Initiative ist ungerecht und unsozial. Zudem gefährdet sie den Zusammenhalt zwischen Jung und Alt indem sie den AHV-Grundsatz des fairen Ausgleichs zwischen den Generationen sabotiert, wonach die Jüngeren die Älteren unterstützen, indem sie ihnen die AHV-Renten mit dem Umlageverfahren finanzieren. Dies, mit der Erwartung, dass auch sie einmal davon profitieren können. Mit der Einführung einer 13. AHV-Rente würden die Jungen aber bis ins Pensionsalter mit höheren Lohnabzügen und einer höheren Mehrwertsteuer belastet werden. Das benachteiligt vor allem Familien und Leute mit bescheidenem Einkommen.


Der AHV fehlen bis ins Jahr 2050 rund 80 Milliarden Franken. Dieses Problem kann mit der Renteninitiative entschärft werden, während die Initiative für eine 13. AHV-Rente das System der Altersvorsorge an den Rand des finanziellen Abgrunds treiben würde. Die AHV hat ein strukturelles Problem, das sich nicht einfach mit noch mehr Steuergeldern lösen lässt. Die Renteninitiative fordert deshalb eine Flexibilisierung und stufenartige Anpassung des Rentenalters – eine logische Folgerung, da die Lebenserwartung weiter steigt.


Die AHV ist als Teil der 3-Säulen Altersvorsorge gedacht, zusammen mit der beruflichen und privaten Vorsorge. Ergänzungsleistungen sind verfügbar, wenn die drei Säulen nicht reichen, um den Lebensunterhalt zu finanzieren, z.B. in einem Alters- oder Pflegeheim. Diesem System sollten wir Sorge tragen.


Am 3. März zählt jede Stimme. Stimmen Sie deshalb noch heute ab und sagen Sie JA zur Renteninitiative und NEIN zur 13. AHV-Rente – sie spielt die Generationen gegeneinander aus, auf Kosten der Familien und Büezer.

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